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Ausgangslage

 

Landminen gehören zu den heimtückischsten Mitteln der Kriegführung. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen liegen in rund 70 Staaten der Welt insgesamt etwa 60 bis 70 Millionen Minen unter der Erde. Ihre Opfer sind in den seltensten Fällen Soldaten, sondern Zivilisten. Jeden Monat werden 20.000 Menschen getötet, verletzt und verstümmelt. In hohem Maße sind auch Kinder und Frauen betroffen. Ein Ende ist nicht absehbar. Jeden Tag werden mehr neue Minen verlegt als alte geräumt. Eine bereits ab 3 US $ Kaufpreis erhältliche Landmine verursacht Räumungskosten bis zu 1.000 $. Ein Ende der Plage ist nicht absehbar. Minenräumung ist teuer, zeitraubend und gefährlich und noch immer stehen für die Suche meist nur Metalldetektoren, Spieße und Taschenmesser zur Verfügung.

 
Die Internationale Lage

Die von Landminen besonders betroffenen Kontinente sind Afrika und Asien.

In den meisten Ländern sind es ausschließlich Druck- und Zugzünderminen, die schon ein paar Jahre in der Erde verscharrt sind und deren Funktionstüchtigkeit durch die teilweise Verrottung nicht mehr kalkulierbar ist. Die aktuelle Zahl der Anti-Personenminen (APM) übersteigt die der Anti-Panzerminen (ATM) meist bei weitem. Das Zahlenverhältnis von ATM : APM liegt in z. B. in Kambodscha bei 1 : 9. Bis heute werden jedes Jahr 20.000 Menschen durch Minen verstümmelt oder getötet.

 
An der Minenräumung beteiligte Kräfte

  • Privatwirtschaftliche Kampfmittelräumfirmen
  • Zivile und militärische Minenräumzentren der UN, EU, WHO etc.
  • Staatliche Minenräumdienste und Kontrollorgane
  • Private Minenräumdienste und Kontrollorgane
  • Staatliche und private Hilfsorganisationen
  • Minenräumdienste des Militärs

 

 



Identifikationsverfahren zur automatisierten Bestimmung von Landminen
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